Foto: Africa Studio / Fotolia

Verbände in der ästhetischen Medizin

DDL

Die Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft ist eine Interessenvertretung von Hautärzten, die auf Laseranwendungen in der Dermatologie spezialisiert und zugleich Laserschutzbeauftragte sind. Die Aus- und Fortbildung ihrer 140 Mitglieder hinsichtlich der Sicherheit im Umgang mit den verschiedenen Energiesystemen und Therapien gehört zu den zentralen Aufgaben der DDL seit 1992. Zudem sollen Öffentlichkeit und Patienten über etablierte Laserbehandlungen informiert werden. Auf der Homepage der DDL kann nach Mitglieds-Ärzten aus der Region gesucht werden.

 

DGPRÄC

Als Berufsverband und wissenschaftliche Fachgesellschaft der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie Deutschlands steht die DCPRÄC (Gesellschaft der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie) im Dialog mit Dachorganisationen und Ärztekammern. Wichtige Aufgaben sind der interdisziplinäre Austausch zur Behandlung von Brustkrebs, das weitere Etablieren von Plastischer Chirurgie als selbstständiges Fach und das Informieren von Patienten über verschiedene Eingriffe und Methoden.

DGDC

Als Interessenvertretung von operativ tätigen Dermatologen bietet die DGDC eine Plattform für den Meinungsaustausch von Dermatologen und Ärzten anderer Fachrichtungen. Ebenso forciert sie die Anpassung des Gesundheitswesens an die heutigen Bedingungen. Das zunehmende Interesse an korrektiv-ästhetischen Eingriffen hat die DGDC in Form von unterschiedlichen Tagungen aufgegriffen, die zusätzliche zum jährlichen Kongress stattfinden. Die Gesellschaft für Dermatochirurgie pflegt intensive Kontakte zu weiteren nationalen und internationalen Gesellschaften.

ÖGC

Zentrale Aufgaben der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie ÖGC sind das Fördern des Nachwuchses mit Stipendien oder das Veranstaltungen von Fortbildungen für praktizierende Chirurgen.

IGÄM

Die internationale Gesellschaft für Ästhetische Medizin IGÄM setzt sich als oberstes Ziel, qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungen zu gewährleisten. Langfristig sollen damit für die Patienten zufriedenstellende Ergebnisse gewährleistet werden. Der Gesellschaft steht Prof. Werner L. Mang als Präsident vor. Die Verbindung zwischen Chirurgie, Dermatologie, Gynäkologie, HNO- Heilkunde mit Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operation, Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie, Oralchirurgie und Zahnmedizin sind Ziel der IGÄM. Aufklärungs- und Informationsarbeit sowie Patienten- und Facharztkommunikation zählen zu den wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft.

DGBT

Seit 2006 existiert die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie e.V. (DGBT) als erste Fachgesellschaft, die ihre Interessen auf die Botulinum-Therapie fokussiert. Gegründet wurde die Gesellschaft von Ärzten, die sich seit vielen Jahren mit dieser Therapie praktisch und wissenschaftlich auseinandersetzen und an der Ausbildung in diesem Verfahren entscheidend beteiligt sind. Dabei sieht die DGBT im Aufbau einer Informations-Plattform für Patienten und Ärzte gleichermaßen sowie in der fundierten Ausbildung für Ärzte nach einem standardisierten Curriculum ihre Hauptaufgaben. Hier erfahren Sie mehr über die Gesellschaft.

AADI

Die Arbeitsgemeinschaft für Ästhetik und Dermatologie ist ein von Dermatologen gegründeter Fachverband. Ziele sind Innovationen im Bereich der ästhetisch- kosmetischen Dermatologie und deren Umsetzung. Um den Erfolg von Praxen und Instituten zu garantieren, wird auch die Weiterbildung der MFA und Kosmetikerin ins Auge gefasst. Ständige Aktualisierung des Wissensstandes in betriebswirtschaftlichen, berufs- und steuerrechtlichen Fragen, sind ebenfalls Anliegen der AADI.

GÄCD

Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutchland e.V. hat das Ziel, wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse sowie Erfahrungen im Bereich der ästhetischen Chirurgie zu verknüpfen. Auch die Aufklärung über neue Entwicklungen und Forschung gehören zum Arbeitsgebiet der GÄCD. Als wichtigste Maßnahmen hierzu gehören das Festlegen von Qualitätsstandards, das Definieren von Ausbildungsregeln und die Fortbildung von Ärzten. Zu den Mitgliedern zählen ausgewählte Ärzte.

BVDD

Der BVDD mit Sitz in Berlin ist eine privatrechtliche Körperschaft der deutschen niedergelassenen Hautärzte zur Vertretung Ihrer wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen. Der Verband macht es sich u. a. zur Aufgabe, seine Mitglieder fortzubilden und seine Interessen zu vertreten. Junge Dermatologen werden angesichts der Altersentwicklung in diesem Bereich vom Bundesverband der Deutschen Dermatologen besonders gefördert. Das Interesse und der Einsatz der nächsten Medizinergeneration soll so geweckt werden.

ÖGPÄRC

Auf dem Gebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie ist die Österreichische Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ÖGPÄRC die älteste Fachvereinigung. Informationen für Ärzte über aktuelle Gegebenheiten, Forschungsförderung und Qualitätssicherung sind zentrale Aufgaben der Gesellschaft. Zu den Mitgliedern zählen führende Mediziner des Fachgebiets.

VDÄPC

Die VDÄPC ist die Vereinigung der Deutschen Ästhetischen-Plastischen Chirurgen mit einem Fokus im Bereich Ästhetische Chirurgie. Sie fördert unter anderem Wissenschaft, Forschung, Lehre und Weiterbildung. Die primären Ziele sind dabei Qualität und Kompetenz durch strenge Aufnahmekriterien. Förderung von Forschung und Wissenschaft, sowie Qualitätssicherung  durch die Unterstützung der Mitglieder im Bereich Qualitätsmanagement sind weitere Aufgaben der VDÄPC.

DGKZ

Im Herbst 2003 gegründet, ist die DGKZ eine Fachgesellschaft mit Blick in die Zukunft der kosmetischen Zahnmedizin. „Schönheit als Zukunftstrend“ soll zukünftig auch die Nachfrage am Dentalmarkt verändern. Neben funktionalen Eingriffen werden zunehmend rein kosmetische Verbesserungen von den Patienten gefordert. Die DGKZ, bestehend aus Spezialisten, bietet Forbildungsangebote, eine viermal jährliche erscheinende Fachpublikation namens cosmetic dentistry und Patienteninformationen.

DGPW

Seit 1962 setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie DGPW zum Ziel, wissenschaftliche und praktische Tätigkeiten im Rahmen der Plastischen und Wiederherstellungschirurgie zu fördern. Dabei soll ein Austausch wissenschaftlicher Erkenntnissse und Erfahrungen angestrebt werden. Im Unterschied zur VDÄPC vertritt die DGPW alle Fachgebiete. Zu den fünf Sektoren der Gesellschaft zählen Craniofaciale Chirurgie, Laserchirurgie, Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie und Wehrmedizinische Wiederherstellungschirurgie.

DGÄPC

Als älteste Fachgesellschaft in dem Bereich besteht die deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie DGÄPC seit 1972. Bekannt sind ihre jährlich durchgeführten Patientenbefragungen, um die wegweisenden Trends zu erfahren.

GAERID

Die Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie Deutschland (GAERID e.V.) wurde im Jahr 2012 in Essen gegründet. Zurzeit sind dort 95 Fachärzte aus den Bereichen Gynäkologie, Dermatologie, Plastische Chirurgie, Urologie und Psychologie Mitglied. Die Gesellschaft sieht sich als seriöses Forum für alle Fachärzte, die sich auf dem Gebiet der Intimchirurgie betätigen und auch fortbilden. Zudem setzt sich die GAERID e.V. gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein und bietet Opfern rekonstruktive Hilfe an.

GSAAM

Die German Society of Anti-Aging Medicine e.V. widmet sich dem Thema Altern in medizinischer Hinsicht. Das Ziel der GSAAM ist es, den Mechanismus des Alterns zu begreifen, um daraus gezielte Therapien zu entwickeln. Ärzte und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen arbeiten seit 1999 interdisziplinär daran, eine anerkannte Präventionsmedizin zu etablieren. Das Konzept der Vereinigung besteht dabei aus den Bausteinen: Lebensstil, Ernährung, Bewegung, Supplementierung (Mikronährstoffe), mentale Balance sowie ästhetisches Anti-Aging. Weitere Infos über die GSAAM finden Sie hier.

DGINTIM e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Intimchirurgie und Genital­ästhetik e.V. macht es sich zur Aufgabe, das theoretische und praktische Wissen rund um die Intimchirurgie, wie z.B. Operationstechniken, Nachsorge, Vermeidung von Komplikationen zu sammeln und zu bewerten. Sie erstellt Leitlinien zur Behandlung und gibt eine Ärzteliste heraus. Patienten können hier nach geeigneten Ärzten suchen.