Foto: Subbotina Anna / Fotolia

Wikis

Laser in der Schönheitsbranche

Foto: Nina Malyna / Fotolia

Diodenlaser

Der Diodenlaser erreicht mit seinem unsichtbaren Infrarotlicht eine Tiefe von 3-5 Millimetern. In dieser Tiefe finden sich Venen oder Venolen. Verästelte Gefäßerweiterungen stellen ein ästhetisches Problem dar, welches mit einem solchen Laser behandelt werden kann. Der Diodenlaser ist gut geeignet für die Behandlung von Besenreisern. Das Erhitzen der Gefäßwände führt zu langstreckigen Verklebungen der Gefäßwände und zerstört damit die Besenreiser. Die Behandlung eines Areals erfordert bis zu drei Sitzungen, je nach Ausprägung der Gefäße. Die intensive UV-Strahlung von Sonnenbädern und Solarien sollte nach der Behandlung gemieden werden.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser dient dem nachhaltigen Vermindern von Haarwuchs. Mit einem gebündelten Lichtstrahl in den Haarkanal werden Haarwurzeln dauerhaft zerstört und das Haar wächst nicht mehr nach. Damit die Behandlung trotz der Bestrahlung ohne Verbrennungen bleibt, wird die Haut Millisekunden nach dem Strahl gekühlt. Für einen 100% igen Erfolg müssen mehrere Behandlungen vorgenommen werden, da Körperhaare unterschiedliche Wachstumsphasen haben. Sechs bis acht Sitzungen im Abstand von sechs Wochen ist ein gängiges Behandlungsschema.

Argonlaser

Der Argon-Ionenlaser erzeugt blaugrünes Licht in zwei Hauptwellenlängen. Die Strahlung wird vor allem von braunen und schwarzen Pigmenten sowie vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin aufgenommen. Oberflächliche Pigment- und Gefäßveränderungen können mit diesem Laser behandelt werden. Aufgrund der systembedingten Narbenbildung im Anschluss an die Behandlung wird dieser Laser heute seltener eingesetzt.

Fraxel-Laser

Der CO2-Laser wird besonders häufig zur Behandlung von Falten, Aknenarben, Pigmentflecken oder Dehnungsstreifen eingesetzt. Die infrarote Strahlung des Lasers absorbiert stark im Wasser, sodass kleine Geweberäume mit Energie gefüllt werden. So wird oberflächliches Gewebe verdampft und es kommt zur Hauterneuerung. Die Tiefe und Intensität der Bestrahlung bestimmen die Abtragungstiefe der Hautschichten.

Erbium-YAG-Laser

Der Erbium-YAG-Laser gibt nicht kontinuierliche, also gepulste Infrarotstrahlung ab. Die Strahlung dieses Lasers wird sehr stark von Wasser absorbiert. So ermöglicht der Laser das Abtragen von Haut, ohne darunter liegende Gewebe zu schädigen.

Rubinlaser

Solche Laser erzeugen kurze aber energiereiche Impulse. Die Strahlung des Lasers dringt sehr tief ein und wird von Melanin und Tätowierungsfarbstoffen aufgenommen. Von daher eignet sich der Rubinlaser zur Entfernung von Pigmentflecken und Tätowierungen ohne Rückstände von Narben. Eine Weiterentwicklung mit einem speziellen Modul erlaubt die Verlängerung der Impulsdauer des Laserlichts. Damit eignet sich der Rubinlaser auch zur permanenten Haarentfernung.

Blitzlampengepumter Farbstofflaser

Blitzlampengepumter Farbstofflaser: Dieser Laser sendet gelbes Licht ins so kurzen Impulsen aus, dass das Gewebe die Strahlung nicht an umliegendes Gewebe abgeben kann. Besenreiser und größere Blutgefäße lassen sich mit solchen Lasern sehr gut behandeln. Bei größeren Gewebeveränderungen, wie Blutschwämmen oder Feuermalen ist der Farbstofflaser fehl am Platz.

Nd:YAG-Laser

Die Infrarotstrahlung dieses Lasers wird vom Gewebe nur schwach aufgenommen. Deshalb dringt der Strahl bis zu sechs Millimetern Tiefe vor. Ein Nd:YAG-Laser mit Güteschaltung ermöglicht das erzeugen extrem kurzer Impulse mit hoher Leistung. Solche Laser kommen häufig beim Entfernen von Tätowierungen zum Einsatz. Handelt es sich um einen frequenzverdoppelten Neodym-Laser, dann können damit auch hartnäckige rote Pigmentierungsfarbstoffe entfernt werden.

Kupferdampflaser

Der Kupferdampflaser erzeugt gepulste, also nicht kontinuierliche Strahlung. Besonders der rote Blutfarbstoff Hämoglobin reagiert auf dieses Licht. Damit eignen sich Kupferdampflaser zur Behandlung von veränderten Blutgefäßen, ähnlich wie die Argonionenlaser.

Softlaser

Die Softlaser-oder auch Kaltlichtlaser-Behandlung gilt als nebenwirkungsfrei und schmerzlos. Der Laserstrahl soll die Unterhautschichten durchdringen, auf die Mitochondrein wirken und den Stoffwechel stimulieren. Softlaser werden u. a. zur Cellulite- und Tinnitustherapie sowie bei Dermatosen (Akne, Herpes) eingesetzt.

Vitamine für die Beauty

Foto: seralex / Fotolia

Vitamin B1, Thiamin

Durch Thiamin wird der Kohlehydratstoffwechsel der Nerven, des Gehirns und der Muskeln angeregt. In den inneren Schalen von Getreide, in Vollkornbrot, Sesam und magerem Schweinefleisch findet sich Thiamin.

Vitamin B3, Niacin

Geläufiger unter dem Namen Niacin hilft dieser Wirkstoff bei der Kollagen- und Pigmentbildung. Die Regeneration und Feuchtigkeitsbildung werden zudem unterstützt. Eine mangelnde Zufuhr an Niacin führt zu schuppiger und überpigmentierter Haut. Wild, Geflügel, Pilze, Fisch oder Erdnüsse helfen dabei den natürlichen Niacin-Spiegel aufrecht zu halten.

Vitamin B6, Pyridoxin

Pyridoxin unterstützt die Funktion von Hirn, Leber und Herz. Zudem benötigt der Körper Vitamin B6, um Hautgewebe zu bilden. Eine Mangelerscheinung sind Hautentzündungen. Beinahe alle Lebensmittel enthalten Pyridoxin. Besonders reichlich findet sich Pyridoxin in Milchprodukten, Leber, Avocado, Fisch und Vollkorn.

Vitamin K

Vitamin K hilft beim gesunden Aufbau der Knochen und reguliert zugleich das Zellwachstum. Mit diesem Vitamin lassen sich dunkle Augenringe bekämpfen. Für eine ausreichende Zufuhr an Vitamin K muss auf Lebensmittel, wie grünes Gemüse, Kartoffeln, Eier und Vollkornprodukte zurückgegriffen werden.

Vitamin D, Calciferol

Vitamin D festigt Knochen und Zähne. Zudem wirkt es sich positiv auf das Gemüt, durch Förderung von Glückshormonen, aus. In Lachs, Eigelb, Nüssen und Milchprodukten findet sich dieses Vitamin reichlich.

Vitamin B12, Cobalamin

Cobalamin unterstützt das Zellwachstum und die Blutneubildung. Fleisch, Milch, Eier und Fisch sind gute Ressourcen für Cobalamin.

Vitamin B5, Pantothensäure

Vitamin B5 oder Pantothensäure unterstützt den Energiestoffwechsel. Besonders für den Aufbau von Haaren und Nägeln ist dieser Wirkstoff wichtig. Zudem wird die Wundheilung durch Vitamin B5 unterstützt. Dieses Vitamin findet sich sehr häufig in Sellerie, Avocado, Blumenkohl und Hülsenfrüchten.

Vitamin B2, Riboflavin

Vitamin B2 strafft und regeneriert die Haut. Besonders in Verbindung mit Vitamin A ist die hautheilende Wirkung sehr stark. Milchprodukte, wie Joghurt und Camembert, oder grüne Bohnen und Mango enthalten viel Vitamin B2. Fleisch, Fisch, Pilze oder Eier sind ebenfalls Ressourcen von Vitamin B2.

Vitamin C, Ascorbinsäure

Vitamin C hat mehrere wichtige Beauty-Funktionen. Ascorbinsäure unterstützt die Gesundheit der Haare, sorgt für verjüngtes Aussehen und fördert den Kollagenaufbau. Der unterstützte Kollagenaufbau ist für das Wachstum von Haaren und Nägeln wichtig. Vitamin C findet sich besonders reichlich in Brokkoli, Zitrusfrüchten, Lauch und Paprika.

Vitamin B9/B11, Folsäure

Folsäure gehört zu den Vitaminen der Gruppe B und hat wichtige Funktionen für die Haut. Folsäure unterstützt die Zellteilung und sorgt für straffe Haut. Besonders rote Beete, Spargel, Leber und Weizenkeime beinhalten viel Folsäure.

Vitamin E, Tocopherol

Dieses antioxidante Vitamin sorgt für befeuchtete und dadurch elastischere Haut. Zudem sorgt Tocopherol für leichten Sonnenschutz und Hilft bei der Regeneration der Haut. Verschiedene Öle, wie Weizenkeim-, Oliven- und Sonnenblumenöl, enthalten Vitamin E.

Zink

Zink ist für den Aufbau von Keratin nötig. Die Entwicklung von Haut, Haaren und Nägeln wird sehr stark von der Zink-Zufuhr beeinflusst. Seine entzündungshemmende und schützende Wirkung beeinflusst das Hautbild positiv und ist bei Störungen in der Wundheilung zu empfehlen. In Linsen, gelben Erbsen und Weizenvollkornbrot findet sich reichlich Zink.

Vitamin B7, Biotin

Die Erhaltung und das Wachstum von Haaren und Nägeln  werden stark von der Biotin-Aufnahme beeinflusst. Vitamin B7 schützt vor Hautentzündungen, regeneriert die Haut und unterstützt die Keratinbildung. Soja, Nüsse, Spinat oder Grapefruit sind besonders verlässliche Lieferanten von Biotin.

Eisen

Ein Mangel an Eisen zeigt sich an brüchigen Nägeln, Haut und Haaren. Dieser Mineralstoff findet sich in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln. Hirse, Haferflocken, Bohnen, Linsen, Pfifferlinge und Soja, aber auch Fleisch versorgen den Körper mit ausreichend Eisen.

Vitamin A, Retinol

Retinol, einfacher Vitamin A, fördert das Zellwachstum und sorgt für geschmeidige, antioxidante und straffe Haut. Milch, Möhren, Fisch oder Tomaten enthalten sehr viel Vitamin A. Durch Vitamin A stabilisieren sich die Zellwände und die Haut wird glatter und frischer. Das Beta-Carotin von Möhren, Aprikosen, Brokkoli und Paprika wird vom Körper auch in Vitamin A umgewandelt und unterstützt die Haut.

Q10

Das Coenzym Q10 hat vielseitige Fähigkeiten. Grundsätzlich ist Q10 an der sog. inneren Atmung in den Zellen beteiligt. Dabei wird die durch Kohlenhydrate, Proteine und Fette zugeführte Energie in Zellenergie gewandelt.  Eine wichtige Funktion von Q10 ist das Entschärfen von freien Radikalen, die für beschleunigte Zellalterung sorgen. Auch das Äußere kann mit Q10 positiv verändert werden: Nämlich trägt das Entschärfen von freien Radikalen zu einem verjüngten Hautbild bei . Besonders Nüsse, Zwiebel, Jungspinat oder Pflanzenöle enthalten viel Q10 und sind daher sehr gesund für den Körper und helfen dabei ihn jung zu halten. Sogar die Muskeln profitieren von einer geregelten Zufuhr an Q10, denn die in den Zellen umgewandelte Energie ist jene Energie, die die Muskeln antreibt.

Verschiedene Filler für die Beauty

Foto: Antonioguillem / Fotolia

BeautyGuide X-Tipp: Bei allen Unterspritzungen und Behandlungen mit Toxinen ist darauf zu achten, dass man sich an einen erfahrenen Arzt oder eine erfahrene Ärztin wendet, Adressen finden Sie auch in unserem Serviceteil. Fragen Sie ruhig nach den Produkten, die zum Einsatz kommen werden und sparen sie nicht an der falschen Stelle!

Kollagen

Kollagen - einst beliebtester Filler, weil es ein natürlich im Körper vorkommendes Protein ist. Die aus Schweine- oder Rinderhäuten gewonnenen Eiweißmoleküle führten allerdings recht häufig zu allergischen Reaktionen, da Unverträglichkeiten dagegen verbreitet sind. Aus diesem Grund wird Kollagen nicht mehr häufig eingesetzt, obwohl es die meisten Faltenarten - sowohl kleinere als auch tiefere - glättet. Jedenfalls sollte vor dem Einsatz von Kollagen ein Allergietest durchgeführt werden.

Filler Hyaluraon Radiesse Faltenbekämpfung auf BeautyGuide X

Foto: Stasique / Fotolia

Radiesse

Ein synthetischer, dem Knochengewebe nachempfundener Stoff, der die Kollagenbildung anregt. Der Vorteil gegenüber Hyaluron? Radiesse hält länger. Achtung, Radiesse sollte nicht in Kombination mit Hyaluron eingesetzt werden, weil sonst Knötchen entstehen könnten.

Eigenfett

Eigenfett ist eine aus dem eigenen Körper gewonnene Fillerart. Überschüssiges Fett wird abgesaugt, aufbereitet und in die jeweilige Partie eingespritzt. Im Abstand von wenigen Wochen und Monaten wird der Eingriff wiederholt. Der Einsatz von Eigenfett erfordert das Vermeiden von extremen Gesichtsbewegungen in der ersten Zeit nach der Behandlung. So wird verhindert, dass sich das Fett verlagert und der gewünschte Erfolg vermindert wird. Schlussendlich erzeugt Faltenunterspritzung mit Eigenfett ein dauerhaftes Endergebnis.

Botulinumtoxin - kein Filler

Botulimtoxin, besser bekannt als Botox, ist einer der gebräuchlichsten resorbierbaren Anti-Falten-Wirkstoffe. Botox ist ein Sammelbegriff für neurotoxische Proteine, die auf der Hemmung der Erregungsübertragung von Nervenzellen basieren. In der ästhetischen Medizin dient Botox der Behandlung von Gesichtsfalten, Krähenfüßen oder Zornesfalten. Die Entspannung der mimischen Muskulatur zählt zu den wichtigsten Wirkungen von Botulinumtoxin. Auf diese Weise wird das Zusammenziehen der Muskeln verhindert und es entsteht ein entspanntes und geglättetes Hautbild. Botulinumtoxin wird von verschiedenen Herstellern unter den Namen "Dysport®"(Ipsen), "Botox®" und "Vistabel®" (beide Pharm Allergan), "Azzalure®" (Galderma) bzw. "Xeomin®" und "Bocouture®" (beide Merz) hergestellt und vertrieben. Alle diese Präparate sind in Deutschland zugelassene Medikamente und nach ärztlicher Verschreibung auch in der Apotheke käuflich. Die Zulassung für den ästhetischen Bereich ist bei allen Präparaten leicht unterschiedlich und spielt für eine sogenannte Off-Label-Verwendung keine Rolle.

Hyaluronsäure

Hyaluron ist eine resorbierbare Substanz zur Behandlung von verschiedensten Falten. Die früher aus Hahnenkämmen gewonnene Hyaluronsäure wird heute synthetisch hergestellt und wirkt bei ihrem Einsatz stark wasserbindend. In Deutschland und der EU werden um die 70 verschiedene Hyalouronsäure-Präparate angeboten. Besonders unterschieden werden hierbei vernetzte und nicht vernetzte Produkte. Erstere dienen der lokalen Unterfütterung einer Region. Unvernetzte Hyluronsäure kommt dagegen zum großflächigen Einsatz, etwa um das allgemeine Hautbild zu erfrischen. Weitere Unterschiede bestehen in der Art und Anzahl möglicher Zusatzstoffe, ihrer Wirkungsdauer und der Viskosität. Die Dauer der Wirkung, die Dichte und Konsistenz bestimmen dabei das geplante Einsatzgebiet. 

Hier einige Produkte namhafter Hersteller:

  • Emervel®
  • Juvederm®
  • Restylane®
  • Teosyal®
  • Belotero®
  • Princess®

Poly-L-Milchsäure

Gerne gegen Nasolabialfalten eingesetzt, zeigt die Poly-L-Milchsäure meist mit einer zeitlichen Verzögerung ihren Effekt. Da der Auffülleffekt kurz nach der Injektion erst mal wieder verblasst, kombinieren viele Behandler die Milchsäure gerne mit Hyluronpräparaten. Nach drei bis vier Monten zeigt die Poly-L-Milchsäure ihre Wirkung. Sie soll auch die Bildung von körpereigenem Kollagen anregen und somit für mehr Elastizität und Festigkeit der Haut sorgen.

Algeness

Die „Ökovolution“ erfasst auch die ästhetische Medizin, die sich mit dem neuen Filler Algeness® dem grünen Lebenswandel anpasst. Der erste bis zu 100% biokompatible Filler besteht aus gereinigtem Agarose Gel, einem Polysaccharid, welches mittels eines hochentwickelten Prozesses aus roten Algen extrahiert wird. Zu den Vorteilen des neuartigen Fillers von Advanced Aesthetic Technologies Inc gehört, dass nach der Behandlung keine Schwellungen entstehen sollen und das End-Ergebnis dementsprechend sofort 1:1 sichtbar sein wird, ganz nach der Philosophie des Unternehmens „What you see, is what you get"! Je nach Faltenart und -tiefe wird Algeness® in drei verschiedenen Konzentrationen (1,5%, 2,5% und 3,5%) eingesetzt. Die Wirkung kann bis zu über zwölf Monate anhalten.

Methoden der Schönheits-OPs

Foto: SENTELLO / Fotolia

Bruststraffung

Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, bedeutet unter anderem Brustwarzen höher zu setzen und zugleich unter Umständen zu verkleinern. Bei Bruststraffungen kann auch die Größe der Brust verändert werden. So wird mit Brustimplantaten das Volumen der weiblichen Brust gesteigert. Das bedeutet, dass Form, Größe und Festigkeit der Brust behandelt werden. Asymmetrien der Brüste können ebenfalls behoben werden. Spuren des Eigriffes gleichen dem einer Brustverkleinerung.

Labioplastik

Die Labioplastik ist ein Genitaleingriff, bei dem die weiblichen Schamlippen reduziert, rekonstruiert oder entfernt werden. Am häufigsten werden die inneren Schamlippen verkleinert. Verhältnismäßig selten werden dagegen die äußeren Schamlippen operiert.

Laserchirurgie

Laserchirurgie nutzt ein sogenanntes Laseskalpell, um Gewebe durch Verdampfen zu zerschneiden. Die Laserchirurgie verwendet verschiedene Laser, die jeweils andere Einsatzgebiete haben. Die Einsatzgebiete reichen von Thoraxchirurgie über Dermatologie hin zu Gefäßchirurgie.

Nasen-Korrekturen

Rhinoplastik dient der Behandlung von angeborenen Verformungen und der Korrektur von Nasenspitzen- oder Nasenflügelveränderungen. Höcker-, Schief- oder Sattelnasen können bei Nasenkorrekturen korrigiert werden. Rhinoplastik ist also die Behandlung der äußeren Nase. Die innere Nase wird bei der Nasenseptumplastik operativ korrigiert. 

Bauchstraffung

Die Bauchstraffung ist eine relativ häufig durchgeführte Schönheitsoperation. Nach starker Gewichtsabnahme oder einer Geburt kann es sein, dass die Bauchdecke nicht mehr straff ist. Dieser Zustand ist leider in vielen Fällen durch eine gesunde Lebensweise und Sport allein nicht mehr zu ändern. Bei einer Bauchstraffung wird daher die überschüssige Haut entfernt, sodass wieder eine schöne Silhouette entsteht.

Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung ist ein Eingriff, der zur plastisch-rekonstruktiven Chirurgie zählt. Eine größere Brust ist der Wusch vieler Frauen, daher zählen solche Eingriffe in der Regel zu den ästhetischenOperationen. Der Eingriff wird meistens unter Vollnarkose durchgeführt. Im Laufe der OP wird ein Hautschnitt gemacht, das Brustgewebe angehoben und eine sogenannte Implantattasche geformt. In diese Implantattasche wird schlussendlich das Brust-Implantat eingeführt. Dabei gibt es mehrere Arten das Implantat einzuführen. Bei schlanken Frauen wird eher eine submuskuläre Implantation vorgenommen. Das heißt, dass das Implantat beinahe vollständig unter den Brustmuskel eingeführt wird. Bei der subglandulären Implantation dagegen wird das Implantat oberhalb des Brustmuskels unter der Brustdrüse eingeführt. Neuerdings gibt es noch weitere Varianten.

Brustverkleinerung

Brustverkleinerungen werden aus ästhetischen, aber auch medizinischen Gründen vorgenommen. Beschwerden bei Frauen mit großen Brüsten, wie zum Beispiel chronische Rückenschmerzen oder Brustumschlagfalten, können Gründe sein. Interessanterweise kommt dieser Eingriff auch häufig bei Männern vor. Verweiblichte Brüste sind bei Männern sehr unbeliebt und werden daher mittels kosmetischem Eingriff verkleinert. Dazu wird Fett abgesaugt oder am Brustwarzenhof ein plastischer Eingriff vorgenommen. Der Eingriff an sich kann sehr unterschiedlich aussehen. Faktoren für die Vorgehensweise sind Größe und Beschaffenheit der Brust. Nach einem Schnitt am Rand des Warzenhofs wird Drüsen- und Fettgewebe entfernt. Das schlussendliche Entfernen von überschüssiger Haut erzeugt dann den gewünschten Straffungseffekt.

Fettabsaugung

Bei einer Liposuktion werden mit Kanülen an bestimmten Stellen Fettzellen abgesaugt. Grundsätzlich stammt der Eingriff aus der ästhetischen Chirurgie und geht auf den Wunsch des Patienten zurück. Solche Eingriffe werden von Ärzten aus unterschiedlichen Fachbereichen vorgenommen. Die Methoden der Liposuktion sind sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Langzeitwirkungen. Am geläufigsten ist die Tumeszenzanästhesie, bei der ein Gemisch aus isotonem Wasser, einem Betäubungsmittel, Natriumcarbonat und Cortison ins Unterhautfettgewebe gespritzt wird. Durch die Injektion wird die entsprechende Stelle betäubt und das Fettbewebe löst sich etwas. Mithilfe einer Kanüle kann das Gemisch dann abgesaugt werden.

Gesichtsstraffung

Gesichtsstraffungen oder Faceliftings werden meistens in der Unterhaut vorgenommen. Solche Eingriffe können an verschiedenen Stellen im Gesicht vorgenommen werden. Beim Wangenlifting wird zum Beispiel bis zur Knochenhaut des Jochbeins vorgedrungen. Grundsätzlich erfolgt eine Gesichtsstraffung meist in der Tiefe der Unterhaut. Nachdem Haut- und Muskelstrukturen mithilfe von Nähten gestrafft und verankert worden sind, wird der abstehende Hautüberschuss spannungsfrei entfernt. Faceliftings nutzen veschiedene Substanzen und Hilfsmittel. Dabei kommen resorbierbare und nicht abbaubare Fäden zum Einsatz.

Lippen-Korrekturen

Die Lippenplastik zählt zu den plastisch-chirurgischen Eingriffen und dient der Veränderung oder Rekonstruktion der Lippen. Eingriffe bei den Lippen können ästhetischer Natur, aber auch medizinisch motiviert sein. Bei der ästhetisch motivierten Veränderung der Lippen gibt es verschiedene Eingriffe. Unterschieden wird zwischen dem Hochziehen der Oberlippe, der Vergrößerung oder Verkleinerung der Lippen. Im Normalfall werden solche Eingriffe lediglich unter stationärer Betäubung durchgeführt.